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Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?

bouncing bastard Offline
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Beitrag #41
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
(29.04.2010 12:05)theminx link schrieb:Ergo, wäre der durch die Sache vom Zug überfahren worden: Seine Schuld, weil er alkoholisiert war?

nein, nicht WEIL er alkoholisiert war, sonder OBWOHL! wenn ein nüchterner typ in einem bahnhof eine frau mit einer bierflasche niederschlägt muß er damit rechnen das ich eingreife. wenn er daraufhin zu schaden kommt ist es seine schuld! alkohol ist für mich definitiv kein grund ihn zu schonen!

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30.04.2010 10:29
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theminx Offline
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Beitrag #42
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
Womit wir den Schritt von Zivilcourage zur Selbstjustiz gemacht haben...

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30.04.2010 21:26
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Messor Torvus Offline
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Beitrag #43
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
(30.04.2010 21:26)theminx link schrieb:Womit wir den Schritt von Zivilcourage zur Selbstjustiz gemacht haben...

Ne... das wäre es, wenn die Verletzung dabei entsteht, wen man den Typen mit Gewalt bestraft.

Hier gehts nur darum, dass es sein kann, dass er sich wegen seinem Alkoholkonsum verletzt.

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30.04.2010 21:52
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theminx Offline
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Beitrag #44
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
Falsch!

Verwechsel nicht Urache mit Wirkung!

Die Ursache ist, dass er alkoholisiert Frauen angepöbelt hat. Die Wirkung da drauf war, dass jemand Drittes sich so heftig eingemischt hat, dass der Alkoholisierte auf das Gleisbett fiel und sich dabei die Hand brach. Der Alkohol hat eher indirekt mit der gebrochenen Hand zu tun und genau das ist auch der Knackpunkt. es geht eher darum, dass der glorreiche Helfer seine Mittel nicht verhältnisgemäß angewandt hat, also übertrieben geholfen hat.

Sicher ist es scheiße, für so etwas bestraft zu werden. Auf der anderen Seite bedenkt bitte, wo hier die Grenze ist. Gebrochene Hand, Gebrochenes Genick, Tod?

Ist ja nicht so, dass so etwas neu ist. Bedenkt die Situation eines Auto-Unfalls. Fährt man weiter, macht man sich strafbar, bleibt man und verursacht durch Unkenntnis ausversehen noch mehr Schaden, macht man sich ebenfalls strafbar.

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30.04.2010 23:18
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Messor Torvus Offline
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Beitrag #45
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
Das nennt sich aber trotzdem nicht "Selbstjustiz"

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bouncing bastard Offline
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@gammel
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Beitrag #46
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
(30.04.2010 21:26)theminx link schrieb:Womit wir den Schritt von Zivilcourage zur Selbstjustiz gemacht haben...

blödsinn! wenn ich einen menschen vor einem angreifer schütze so hallte ich das für mein recht. wenn der angreifer dabei zu schaden kommt so hat er das selbst zu verantworten. wenn er dabei besoffen, bekifft oder was auch immer ist so spielt das KEINE rolle! ist sein eigenes problem!
und wenn er dabei einen unfall erleidet so ist das ebenfalls seine eigene schuld. hätte er die frauen nicht attakiert hätte der andere mann nicht eingegriffen und die verletzung währe nicht entstanden.

sollte ich dich angrabbeln (ob alkoholisiert oder nicht) und du gibst mir eine ohrfeige so ist das berechtigt. sollte ich dabei deinen fingernagel ins auge kriegen nichtHuh?

wer es wagt andere menschen anzugreifen muß mit den konsequenzen leben!

und sollte er sterben?...................... naja, das fände ich sicherlich bedauerlich. aber solange es nicht meine absicht war ihn zu töten habe ich mir nichts vorzuwerfen. ............................ nur: das schlechte gewissen bleibt!

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01.05.2010 15:20
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Avanagor
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Beitrag #47
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
(30.04.2010 23:18)theminx link schrieb:Falsch!

Verwechsel nicht Urache mit Wirkung!

Was soll man da verwechseln? Ursache und Wirkung gehören zusammen. Ohne Aktion keine Reaktion, ohne Ursache keine Wirkung...

' dateline= schrieb:Die Ursache ist, dass er alkoholisiert Frauen angepöbelt hat. Die Wirkung da drauf war, dass jemand Drittes sich so heftig eingemischt hat, dass der Alkoholisierte auf das Gleisbett fiel und sich dabei die Hand brach. Der Alkohol hat eher indirekt mit der gebrochenen Hand zu tun und genau das ist auch der Knackpunkt. es geht eher darum, dass der glorreiche Helfer seine Mittel nicht verhältnisgemäß angewandt hat, also übertrieben geholfen hat.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Hättest du dir den von mir verlinkten ausführlicheren Artikel durchgelesen, hättest du vielleicht bemerkt, dass der alkoholisierte Täter eine Frau tätlich brachial mit seiner Bierflasche niedergestreckt hat, so dass sie sogar blutete. Von Pöbelei ist das ja wohl Lichtjahre entfernt. Und der "glorreiche Helfer" (dein Sarkasmus ist hier übrigens fehl am Platze!) wurde ebenfalls von dem Typen mit einem Schlag auf die Brust angegriffen, bevor der ihn wegschubste. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel war also durchaus gegeben.

' dateline= schrieb:Sicher ist es scheiße, für so etwas bestraft zu werden. Auf der anderen Seite bedenkt bitte, wo hier die Grenze ist. Gebrochene Hand, Gebrochenes Genick, Tod?

Die Grenze ist da (wie Bounci schon schrieb), dass er sich den besoffenen Typen vom Hals gehalten hat. Wenn der aufgrund des Alkohols nicht mehr das Gleichgewicht halten kann, auf die Schienen kippt, sich alles Mögliche bricht und vom Zug erfasst wird, ist das nicht das Problem des Helfers. Und selbst wenn, könnte man ihm maximal Körperverletzung mit Todesfolge vorwerfen.

' dateline= schrieb:Ist ja nicht so, dass so etwas neu ist. Bedenkt die Situation eines Auto-Unfalls. Fährt man weiter, macht man sich strafbar, bleibt man und verursacht durch Unkenntnis ausversehen noch mehr Schaden, macht man sich ebenfalls strafbar.

Was ist das bitteschön denn für ein VergleichHuh?
01.05.2010 16:34
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bouncing bastard Offline
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@gammel
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Beitrag #48
Re: Zivilcourage - wie weit würdest du gehen?
also gut, wir erkennen: zivilcourage ist ein gesundheitliches, strafrechtliches und finanzielles risiko.  andererseits finde ich es ziemlich bescheiden das chaoten und kriminelle in diesem land auf offener straße tun und lassen können was sie wollen. ohne risiko, ohne konsequenzen. denn die leidtragenden sind die opfer und die wenigen beherzten helfer!

was also tunHuh?

was haltet ihr davon einen zivilcourageverein ins leben zu rufen der durch einrichtung eines spendenkontos, natürlich streng reglementiert, alltagshelden die sich durch beherztes eingreifen zugunsten wehrloser strafbar gemacht haben zumindest die geldstrafe erträglich machen, wenn nicht sogar abnehmen? (je nachdem wie die finanziellen möglichkeiten sind)

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09.05.2010 13:21
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