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Muslim - Salafist - Dschihadist?

Messor Torvus Offline
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Ich raff das nicht. Ist das ne
Zaubershow?
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Beitrag #41
RE: Muslim - Salafist - Dschihadist?
Das schlimme ist, dass gewisse Parteien... insbesondere die AFD sich nun auch noch richtig offiziell bei Pegida und Co anbiedern... Sie stellen sich also offiziell auf die Seite von einem Kriminellen und geben damit den Mitläufern noch mehr Überzeugung, dass die auf dem richtigen Wege sind. Die Chance diese Leute zum denken zu bewegen sinkt damit immer mehr.

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Seelenfeuer <---- klicke hier ----> EleKtroSmoG
Fledermäuse sind die neuen Satzzeichen!
04.01.2015 13:11
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Krutzger Offline
Evil
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Ohne Musik wäre das Leben
ein Irrtum - Nietzs
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Beitrag #42
RE: Muslim - Salafist - Dschihadist?
Und die CSU versucht Pegida-Anhänger zu ihren Wählern zu machen.. traurige Sache..

Zitat:Wenn ein Gott böses verhindern will aber nicht kann, ist er nicht allmächtig.
Wenn er kann aber nicht will, dann ist er kein liebender Gott.
Und wenn er weder will noch kann,
warum sollten wir ihn dann noch Gott nennen?
04.01.2015 18:37
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Calico_Jack_Rackham Offline
Bounty Hunter
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Für Rum und Ähre
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Beitrag #43
RE: Muslim - Salafist - Dschihadist?
Was will man machen...Seht ihr die Stimmen lieber bei der AfD?
Aber OK...PeGiDa Leute halten Wahlen eh für manipuliert und viele gehen deshalb gar nicht zur Wahl.
So sind sie...Die Aluhüte.

Ke barjurir gar'ade, jagyc'ade kot'la a dalyc'ade kotla'shya.
Solange Kaffeebohnen auf Bäumen wachsen ist Kaffee FRUCHTSAFT
10.01.2015 08:16
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bouncing bastard Offline
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@gammel
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Beitrag #44
RE: Muslim - Salafist - Dschihadist?
mein Problem ist bei der PEGIDA-Diskussion folgendes:
Es gibt ziemlich viele parallelen zwischen PEGIDA und Moslems:
Es ist eine Minderheit der Moslems in Europa die Extremistisch eingestellt sind. der großteil der Moslems ist durchaus integrationsbereit. aber diese Minderheit erlangt einen immer grösseren Einfluß.
So ähnlich ist es bei der PEGIDA:
eine extremistische Minderheit versteckt sich hinter der großen Mehrheit. Und nutzt diese für ihre Zwecke.
mir verschaffen beide Gruppierungen eine Gänsehaut.

Ich sympathisiere keineswegs mit der PEGIDA, kann aber die Bedenken der Mitläufer durchaus verstehen. Das Problem vor dem die "Mitläufer" stehen: endich bewegen sich diese, endlich gehen sie auf die Straße um ihre Ängste zum Ausdruck zu bringen..... und was passiert? sie werden bestenfalls als Mitläufer wenn nicht gar als nazis verschrien und von rechten gruppierungen mißbraucht und verführt.

Wie kann mann gegen pseudo-islamischen terrorismus protestieren ohne in die rechte Ecke gedrängt zu werden? Wie gegen randgruppen stellung beziehen die versuchen sich als "Scharia-wächter" aufzuspielen ohne als fremdenfeindlich zu gelten?
oder darf ich nur protestieren wenn es sich "nicht" um eine Minderheit handelt?

ich verachte Extremismus in jeglicher Form! allerdings muß ich zugestehen das es die Extremisten sind die die Welt bewegen.

Wer lautstark behauptet dagegen zu sein ist "in"!
Wer diese widerum kritisiert macht die Mode von morgen.
Morgen......... Morgen werde ich wieder für den Frieden sein!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.01.2015 16:33 von bouncing bastard.)
12.01.2015 14:54
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Krutzger Offline
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Ohne Musik wäre das Leben
ein Irrtum - Nietzs
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Beitrag #45
RE: Muslim - Salafist - Dschihadist?
Hmm BB, ich glaube, dass da etwas hinkt.. Warum wundert man sich, wenn man mit faschos auf die Straße geht, dass man als fascho verschriehen wird?

Genau so gilt es in der linken ecke. Wenn du z.B. gegen fremdenfeindlichkeit auf die Straße gehst, dann wirst du in die linke Ecke gestellt, ob du willst oder nicht. Dass dein persönliches Motiv, wie z.B. dass du einfach gegen Feindlichkeit im ALLGEMEINEN bist, ein vollkommen anderes als Linkes ist, wird dabei nicht beachtet. Es geht doch letzten Endes darum: mit WEM stelle ich mich auf die Straße? Wer mit Nazis läuft, darf sich nicht wundern. Wer damit nicht zurecht kommt, sollte m.M.n. nicht mitlaufen. Denn dadurch wird symbolisiert, dass man Sympatisant ist. Und die Organisation von Pegida ist nunmal als rechts bzw. nazistisch einzustufen. Daran führt kein Weg vorbei und auch die 19 Punkte nicht.

Und springer Punkt und wichtiger Unterschied ist: Es ist etwas vollkommen unterschiedliches ob man nun gegen eine terroristische Gruppe agiert oder ob man gegen eine Verallgemeinerung in Form einer Religion auf die Straße geht. Das ist der feine Punkt, der von beiden Seiten nicht ausreichend beachtet wird.

Ich bin der Meinung, dass die Menschen, die zu einem gewissen Teil (evtl sogar zum Großteil) an sich eine politische Bewegung hätten werden können, die in meinen Augen sogar sehr sehr sinnvoll ist. Aber die rechte Ecke hat sich die Leute nun mal abgegriffen. Und somit verliert die Bewegung an "Glaubwürdigkeit". Hätte man, die Menschen, die unzufrieden mit der aktuellen Politik genau deswegen auf die Straße geschickt und nicht gegen den angeblichen islamismus, dann hätte daraus durchaus eine sinnvolle Bewegung können werden. Denn, ganz ehrlich, wer ist denn wirklich zu frieden mit dem was "unsere" Politiker treiben?? Es werden Abkommen geschlossen, aus denen das Volk ausgeschlossen wird, es werden Wahlversprechen gemacht, die aufgrund von persönlichem oder parteilischen Machtbedürfnissen nicht eingehalten werden, es herrscht nahe zu keine Transparenz in der Politik. Und das ist das eigentliche Kernproblem. Das "Volk" wünscht sich eine Beteiligung an dem was zu entscheiden ist (womit wir bei der Basisdemokratie wären, die übrigens verdammt anstrengend ist). In der Demokratie hingegen ist ja vorgesehen, dass einige wenige als Stellvertreter wichtige Entscheidungen treffen. Nur wer fühlt sich denn aktuell wirklich stellvertreten durch die aktuelle Lobby-Politik?? Ich glaube, dass daher die eigentlich unzufriedenheit rührt und deswegen denke ich auch, dass eine ähnliche Bewegung, die einfach nur ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Führung der Politik ausdrück, die Leute der Pegida hätte abgreifen und zu einer durchaus sinnvollen Bewegung hätte werden können. Dass das nicht passiert ist, ist schade und traurig. Daraus hätte so viel mehr geschehen können, als das was aktuell ist.

Neben dem gibt es ja auch noch die Theorie, dass diese Bewegung zur Zeit absolut sinnvoll aus politischer Sicht ist. Es stehen wichtige Entscheidungen an (TTIP, Einwanderungspolitik etc.) Wenn die Menschen bzw. die Bürger mit dem "kleinen Problem" Islamisierung konfrontiert werden, dann sind die Augen und das Hirn abgelenkt von den eigentlichen Problemen (Entscheidungen werden getroffen, ohne dass viele Menschen das mitbekommen und sich evtl da gegen wehren könnten). Nimmt man einmal an, dass das ganze evtl ein politischer Schachzug ist, ist der sogar verdammt geschickt angesetzt. Leider.. :/ Letzten Endes ist das nichts anderes als nach der Strategie handeln "gibt es probleme im Inneren, wende dich nach Außen." So wurde es früher bereits gemacht und so wird es in Zukunft auch gemacht. Und es wurde ja versucht: Einmischung in den Ukraine-Konflikt mit Russland is ja nur ein Beispiel. Aber da hat das nicht so sehr gezogen. Da drohte ein Krieg, der eben außerhalb der deutschen Grenzen geführt werden würde. Das interessiert den Bürger nicht so sehr. Wird der "Krieg" aber ins Land getragen (dafür steht symbolisch die Islamisierung bzw. die Angst davor), werden alle hellhörig und konzentrieren sich darauf, wärend Lobbyisten "ihr Ding" durchziehen können.

Ich glaube, dass der ganze Komplex nicht ausreichend betrachtet wird. Sei es in den Medien, oder in der Gesellschaft.

So, und noch ein Wort: Ich bin gerade aus der Pünte gekommen, bin also betrunken, folglich gilt: nicht so ernst nehmen.. Wink Cheesy

Zitat:Wenn ein Gott böses verhindern will aber nicht kann, ist er nicht allmächtig.
Wenn er kann aber nicht will, dann ist er kein liebender Gott.
Und wenn er weder will noch kann,
warum sollten wir ihn dann noch Gott nennen?
14.01.2015 05:03
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bouncing bastard Offline
Gentleman
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@gammel
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Registriert seit: 26.05.2009
Beitrag #46
RE: Muslim - Salafist - Dschihadist?
(14.01.2015 05:03)Krutzger schrieb:  So, und noch ein Wort: Ich bin gerade aus der Pünte gekommen, bin also betrunken, folglich gilt: nicht so ernst nehmen.. Wink Cheesy

kein problem, betrunken bist du ein klarerer denker als viele andere. Cheesy

ich bin eigentlich nur in wenigen Punkten anderer Meinung:
Zitat:Ich bin der Meinung, dass die Menschen, die zu einem gewissen Teil (evtl sogar zum Großteil) an sich eine politische Bewegung hätten werden können, ...........nicht gegen den angeblichen islamismus, dann hätte daraus durchaus eine sinnvolle Bewegung können werden. Denn, ganz ehrlich, wer ist denn wirklich zu frieden mit dem was "unsere" Politiker treiben??........................ Das "Volk" wünscht sich eine Beteiligung an dem was zu entscheiden ist ............................... Ich glaube, dass daher die eigentlich unzufriedenheit rührt und deswegen denke ich auch, dass eine ähnliche Bewegung, die einfach nur ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Führung der Politik ausdrück, die Leute der Pegida hätte abgreifen und zu einer durchaus sinnvollen Bewegung hätte werden können. Dass das nicht passiert ist, ist schade und traurig. Daraus hätte so viel mehr geschehen können, als das was aktuell ist.

Das "Volk" wünscht sich seit 3000 Jahren nichts anderes als Brot und Spiele!
Einziges Ding das dazu kommt ist der Wunsch sich größer zu fühlen als der Nachbar!

nun hat das Volk aber ein Problem:
Die Medien servieren eine Übersättigung an Spielen. Terroristische Anschläge, IS-Krieg, Afghanistan, Flüchtlingskatastrophen in Lampedusa, Fernsehberichte über patrulierende "Scharia-Wächter" in Wuppertal, Deutsche Kinder und Jugendliche die für den IS-kampf angeworben, es gibt immer wieder Berichte über jugendliche die zum Islam konvertieren. usw.
natürlich sind das alles weit hergeholte verallgemeinerungen aber sie schüren Existenzängste. Diese Spiele sind finden aber nicht in weiter Ferne statt, sondern in Berlin, Köln oder Wuppertal, Chemniz, Dresden oder Wilhelmshaven. oder direkt vor, bzw. innerhalb der EU-Grenzen.
Die Proteste der PEGIDA sind kein Verlangen nach mehr Mitbestimmung, sondern nach Schutz!
Und so rufen Sie um Hilfe und die Politik bleibt stumm. Es werden Statistiken rausgeholt die das Problem gen 0 setzen. aber in der subjektiven Warnehmung liegt die Bedrohung bei 100%. Was also tun?
Der "zusammenhalt der Asylanten" kommt vielen Menschen ebenfalls wie eine Bedrohung vor. Klar das ich hier, im beschaulichen Oldenburg, keine großartige Bedrohung fühle, aber die Medien bringen mich dazu mir die dortigen Verhältnisse vorzustellen, anhand der Bild-zeitungs-Schlagzeilen, eine Horrorvorstellung direkt vor meiner Haustür.
Interessanterweise sind die Ängste des Volkes ähnlich denen der rechten szene. Daher kommt man sich näher. Die mediale Ächtung der demonstranten, die Gegendemos, die Anfeindungen, usw. sorgen für einen noch stärkeren zusammenhalt der Demonstranten.

ist diese entwicklung bewußt erzeugt? ich denke nicht. aber Du hast natürlich recht das sie zur ablenkung genutzt wird.

Wer lautstark behauptet dagegen zu sein ist "in"!
Wer diese widerum kritisiert macht die Mode von morgen.
Morgen......... Morgen werde ich wieder für den Frieden sein!
14.01.2015 13:02
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