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Monsters

Schattenlaeufer Offline
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Nebel, Strobo und Industrial!
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Beitrag #1
Monsters
Der Außerirdischenfilm "Monsters" läuft nun an. Vorschau: http://www.youtube.com/watch?v=mM7vumW2kCw

Handlung: Nasa-Sonde mit neulich gefundenen Außerirdischen-Proben stürzt ab. Somit verbreiten sich Außerirdische in Form von Riesenkraken in Mexiko und später in den USA. Ein Fotograf, der sich in Mexiko aufhält um Bilder von den Angriffen zu schießen wird beauftragt, die Tochter seines Chefs von Mexiko in die abgesperrte USA sicher zu überführen. Der Weg führt durch die sogenannte infizierte Zone, in der die Kraken herumlaufen.

Ich sah ihn heute im Kino. Fazit: Das war die größte Enttäuschung des Jahres 2010! Ich kann nur davon abraten ihn anzusehen. Er erfüllt keinerlei Erwartungen. Ich kann mir die positiven Kommentare in der Vorschau nicht erklären, sind wohl gekauft. In der o. g. Vorschau sieht man komplett alle Monster-Szenen! Das ist kein leerer, vielzitierter Spruch sondern die nackte Wahrheit. Zwei Stunden Zeitverschwendung.

Was wollte der Regisseur mit diesem Film erschaffen? Der Titel "Monsters" und auch die Vorschauen deuten auf einen Monster-zerstören-Welt-Film hin. Doch leider weit gefehlt! Totaler Etikettenschwindel um das Puplikum anzuziehen. Tatsächlich handelt es sich um einen absolut langweiligen Liebesfilm im "Roadmovie"-Stil. Langweilig deswegen, nicht weil er ein Liebesfilm ist (habe nichts dagegen) sondern weil er einfach schlecht gemacht ist! Die Handlung mit den Monstern läuft leider nur im Hintergrund! Es gibt ganze 3 Szenen im ganzen Film davon. Und die sind alle nicht sonderlich beeindruckend! Die Zerstörungen der Gegend werden nur dadurch sichtbar, weil man höchstens mal Ruinen oder Trümmer sieht.

Somit ist der Film kein guter Monsterschocker, aber auch kein guter Liebesfilm, denn die Charaktere sind absolut blass und langweilig. Man kann sich mit denen einfach nicht identifizieren. Der Mann ist anfänglich unsympathisch und wandelt sich dann zu unauffällig. Die Frau (Cameron Diaz-Doppelgängerin) wird oft dazu benutzt um vermeintliche Gefühle rüberzubringen, in dem man andaunernd ihren achso traurigen Blick einfängt. Was sie denn eigentlich beruflich macht und warum sie überhaupt in der Gegend ist, wird kaum beleuchtet und ich weiß es immer noch nicht. Man fragt sich, wann es denn zwischen den beiden funkte. Gemerkt hat man nicht viel davon. Sämtliche Figuren sind einfach eindimensional.

Und warum zum Teufel müssen die beiden gefährlicherweise ein Boot oder einen Landweg benutzen um in die USA zu kommen? Warum fliegen die nicht einfach über die infizierte Zone drüber, oder dran vorbei? Antwort: Weil sonst der Film so nicht möglich gewesen wäre! Grin

Unfreiwillig komisch ist auch noch die deutsche Übersetzung am Anfang in den Szenen mit der mexikanischen Bevölkerung: Man synchronisierte beide Sprachen auf deutsch, sodass sich die Übersetzungsszenen mit der Frau wie überflüssige Wiederholungen anhören.

Im Schluss des Film sieht man die einzige längere Szene mit den Kraken. Aber auch das ist nicht versöhnlich. Die Szene ist nur mäßig, und entschädigt nicht für zwei Stunden Langeweile. Zwei Kraken paaren sich. Und nun soll uns Zuschauer die unglaubliche Pseudo-Weißheit überraschen, dass auch Riesenviecher sich liebhaben können, Gefühle entwickeln können und das nicht sie die eigentlichen "Bösen" sind, weil sie ja auch nur leben wollen, sondern wieder mal die Menschen, weil die drauflos ballern. Ähnliches sah man oft. Monsterfilme haben Potenzial, dieser nutzte ihn keinesfalls aus.

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Der Verfall einer Gesellschaft beginnt immer zuerst mit dem Verfall der Sprache - von Humboldt.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.12.2010 06:26 von Schattenlaeufer.)
12.12.2010 06:14
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Henkersbraut Offline
Flauschkönigin
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Summertime Sadness
Beiträge: 2.351
Registriert seit: 12.06.2009
Beitrag #2
RE: Monsters
Hm, dann ist es wohl irgendwie ein Segen, dass ich krank geworden bin. oO Grin

Mal gucken ob wir den Freitag noch schauen.

~*I want to believe*~
12.12.2010 12:20
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