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Die Kollektivschuld der Deutschen

violet Offline
Böser Goth
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Beiträge: 599
Registriert seit: 10.08.2009
Beitrag #41
RE: Die Kollektivschuld der Deutschen
Das ist gut möglich, auch wenn ich nicht weiß, wie sich Österreicher (pauschal) in Deutschland verhalten Wink und somit Anlass zur Kritik geben.

Nachtrag:
Dass Österreicher bis zu einem gewissen Grad das "Deutschsein" verleugnen, hat mMn weniger etwas damit zu tun, dass "wir" es uns einfach machen, sondern dass Österreich seit geraumer Zeit ein eigenständiges kleines Land ist und - das sollte ja auch immer betont werden - ein unabhängiges!
Irgendwie nachvollziehbar, wenn man den Spieß umdreht, denn auch ein Deutscher wird mit Sicherheit nicht gern als Österreicher deklariert.

Zum Verhalten: ich glaube, dass es schwierig ist ein gezeigtes Verhalten im Ausland auf regional typische Verhaltensweisen abzubilden.
Die Ballermanngesellschaft ist ja auch nicht 1:1 auf "den Deutschen" übertragbar (so hoffe ich!).
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.08.2011 15:30 von violet.)
20.08.2011 14:40
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bouncing bastard Offline
Gentleman
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@gammel
Beiträge: 871
Registriert seit: 26.05.2009
Beitrag #42
RE: Die Kollektivschuld der Deutschen
bin ein bisschen irritiert: war österreich nicht sowieso einen großteil seiner geschichte von deutschland aus souverän?
ich dachte eigentlich, dass die "eingliederung ins reich" eine stilblüte des dritten reichs war. überwiegend.
klar gab es mal das römische reich deutscher nation, ein kaiserreich das den mitgliedsstaten aber meines wissens nach viel autarkie bot.

also worüber reden wir hier?

jedes land dieser erde hat seine geschichte. seine "leichen im keller" sowohl deutschland, österreich, schweiz, die USA, russland, usw. es gibt in jedem land auch ein gewisses schuldbewußtsein und das ist gut so. durch zwei verlorenen weltkriege kamen wir nunmal in eine position in der uns das nationale rückgrat gebrochen wurde. die entnazifizierung sorgte zudem dafür, dass uns die verluste und schuld intensiver bewußt wurden. wir wurden so erzogen.
durch schule, staat, presse, usw.

ist das so in ordnung? oder sollten wir die vergangenheit als "fehler unserer ahnen" abtun?

ich denke wir sollten uns der schuld weiterhin bewußt sein. wir sollten nicht vergessen und darauf stolz sein was wir aus dieser position erreicht haben. wir sind eines der humanitärsten länder der erde. spielen weltpolitisch durchaus wieder eine rolle und wirtschaftlich sind wir ziemlich fit. das alles haben unsere eltern, großeltern und wir erreicht!

ich halte es mit dem philosophen George Santayana: "wer die vergangenheit vergisst ist dazu verdammt sie zu wiederholen" und füge hinzu: wer sich ihrer bewußt ist kann aus ihr lernen und sich entwickeln!

das gilt sowohl für systeme, unternehmen, länder, nationen, städte, gemeinden, dörfer, familien und einzelne individuen.

Wer lautstark behauptet dagegen zu sein ist "in"!
Wer diese widerum kritisiert macht die Mode von morgen.
Morgen......... Morgen werde ich wieder für den Frieden sein!
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.08.2011 15:36 von bouncing bastard.)
20.08.2011 15:18
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